Urwaldperle Jüchnitzgrund

Ein sprudelnder Bach, steile Blockschutthalden, dichter, sattgrüner Fichtenforst und lebendige Buchenmischwälder. Wer Vielfalt sucht, findet sie in der Urwaldperle Jüchnitzgrund. Hier, in der Kernzone des Biosphärenreservats Thüringer Wald, trifft unberührte, wilde Natur auf Spuren des früheren Bergbaus in der Region.

Im Jüchnitzgrund wurde vor 200 Jahren Braunstein gefördert, ein wertvolles manganhaltiges Mineral, das in der Braunsteinmühle in Arlesberg aufbereitet und dann vor allem in der Stahlindustrie genutzt wurde.

Der rund elf Kilometer lange Urwaldpfad führt durch bunte Mischwälder aus Eschen, Ahorn und Tannen. Er beginnt an der historischen Braunsteinmühle in Geraberg (Ortsteil Arlesberg), die heute als Museum und Café dient. Zunächst geht es entlang des Bachlaufes der Jüchnitz. Der Weg führt dann das Jüchnitztal hinauf bis zum Mönchhof, wo die Jüchnitz in einem Feuchtgebiet entspringt. Der Rückweg verläuft weiter östlich parallel zum Hinweg.

Der rund elf Kilometer lange Urwaldpfad führt durch bunte Mischwälder aus Eschen, Ahorn und Tannen.